Ein-Stern-Rezension

Derzeit gibt es drei »Ein-Stern-Rezensionen« bei Google für mich, die sich sämtlich auf ein und dieselbe Hochzeit am 23.10.2020 beziehen. Diese sollen offensichtlich durch mehrfache Wiederholung den negative Eindruck verstärken. Sowohl Zeitpunkt als auch Inhalt der Veröffentlichung lassen erkennen, dass verletzte Eitelkeiten die Rachegelüsten ausgelöst haben.

Was ist geschehen, was sind die Hintergründe?

Wie üblich habe ich nach der Hochzeit eine Vorauswahl der Fotos mit der Bitte, Änderungswünsche mitzuteilen, an das Brautpaar gesendet. Die Reaktion kam per E-Mail und war überraschend:

vielen Dank für die Zustellung unserer Bilder. Leider muss ich ihn sagen,dass wir nicht zufrieden sind. Die Standesamtbilder sind nicht gut getroffen,meine Frau ist dermaßen unvorteilhaft dargestellt (Doppelkinn oder ihr Gesichtsausdruck )sodass wir diese Bilder nicht verwenden können für unser Fotoalbum.Die Liebe zum Detail ist nicht erkennbar-was man auch an den einzelnen Fotos meiner Frau sieht. Die Aussenbilder sind ihnen gelungen. …

Außen gut, Innen schlecht?

Die Zeremonie im Standesamt als auch die sich unmittelbar anschließende Gratulation kann nur im Stil einer Reportage begleitet werden. Während dieser gibt es keine Möglichkeit, ungünstige Körperhaltung und Posen durch Regie zu beeinflussen. Nicht nur die räumlichen Bedingungen und die zur Verfügung stehende Zeit, auch die Bestimmungen der Behörde lassen keinen beliebigen Standpunkt des Fotografen zu, um etwa aus anderer Perspektive Aufnahmen zu fertigen. Gleichfalls kann die Beleuchtung nicht verändert werden, um durch das Spiel von Licht und Schatten ungünstige Details zu verbergen.

 

Nicht immer entspricht das tatsächliche

Erscheinungsbild

eines Menschen dem, wie dieser es selbst gerne hätte oder wie eine vernarrte Person es zu sehen glaubt – »unvorteilhaft« liegt somit in den Augen des Betrachters. Wohl gibt es Bilder der Braut mit einem angespannten Ausdruck, dass aber ist auf Grund der feierlichen Handlung nicht ungewöhnlich. Bedeutsamer sind hingegen die von mir ausgesuchten Bilder, auf denen die Braut zumeist freundlich schaut (was ich an dieser Stelle aus Datenschutzgründen wegen der damit verbundenen Erkennbarkeit nicht belegen darf). Und freilich ist nachzuvollziehen, dass die nach eigenen Angaben erfolgreiche Fitnesstrainerin über ein Doppelkinn nicht glücklich ist.

 

Wenn selbiges jedoch deutlich ausgeprägt und selbst bei erhobenem Kopf markant sichtbar ist – hat der Fotograf daran Schuld? Wohl eher nicht. Doch als Dienstleister habe ich ein

Angebot

zur Retusche sowie digitaler Gesichtsformung (wie in der Animation) unterbreitet. Natürlich ohne den vereinbarten Preis zu erhöhen, weil mir die Zufriedenheit meiner Kunden wichtig ist.

Das es eine Vorauswahl war, ist für uns aus den Emails nicht ersichtlich gewesen. Damit bitten um Verständis Ihrer Seits. Die von Ihnen neu zugsendeten Bilder, gefallen uns viel Besser.
Bitte Senden Sie uns Alle Bilder zu auch die unbearbeiteten ----> per Wetransfer Wir haben uns dazu entschlossen, dass Sie unsere Bilder nicht bearbeiten und retuschieren müssen. Das übernimmt meine Frau selbstständig.

Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit und den Mehraufwand den Sie diesbezüglich hatten.

Möglicherweise hat die Selbstbearbeitung dann doch nicht wie gewünscht funktioniert. Und so fangen die

eigentlichen Probleme

einen Monat später erst an. Es ist wohl eine Tante der Braut, die lauthals klagt. Trotz ihres Wissens, dass die von mir gefertigten Fotos gelungen sind, behauptet sie gegenteiliges und straft damit die obigen Aussagen des Paares Lügen. Sie schreibt von reichlich selbst erstellten Fotos, die toll und realistisch seien, obwohl während der Zeremonie nur ich fotografieren durfte. Eventuell meint sie solche, wie das, dass von Ricardo Mohler meinem Profil hinzugefügt wurde. Auch zetert sie über den vorgeblich zu hohen Preis – doch nein, das Brautpaar hat sich für den Anbieter mit dem günstigsten Preis entschieden.

 

Nochmals einen Monat später spricht mir Püppi Lotta Kritikfähigkeit ab, obwohl sie selbst die Meinung anderer nicht akzeptiert – schließlich kann nur ihre Eigene richtig sein. Und sie benennt auch gleich den Grund des Wutausbruchs: es sind meine Antworten auf »angebliche Fake Profile«. Den wahren Sinn der Worte (hat sie doch unwissentlich die Wahrheit geschrieben) bemerkt sie nicht.

 

Screenshot vom 09.01.2021
Screenshot vom 09.01.2021

Zeitgleich fügt ein Ricardo Mohler eines seiner eigenen Fotos meinem Profil zu, dass den Ort der Hochzeitsfeier zeigt. Wie daraus abzuleiten wäre, dass ich DER Amateur sei, erschließt sich nicht. Bemerkenswert, dass seine Rezension unter einem anderen Namen veröffentlicht wurde, als das von ihm beigefügten Bild. Er scheint sich seiner Falschaussage bewusst zu sein.

Hinweis:

Die Seite wurde angelegt, damit ich mich bei weiteren nicht zutreffende Rezensionen von dieser Familie nicht immer wieder von neuem erklären muss. Da die Seite alle relevanten Dinge zusammen fasst, reicht es nunmehr aus, darauf zu verlinken.
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